So unterschiedlich mein Studium und Arbeit sind, umso ähnlicher ist die Arbeitsweise: Alles passiert am PC. In den selbstständigen Arbeitsphasen, also vor Klausuren und während der für die Bachelor-Thesis vorgesehenen Zeit, verbringt man mitunter einige Zeit am Schreibtisch, wohlmöglich große Teile des Tages im selben Raum. Das kann recht schnell eintönig werden und die eigene Effektivität sinkt langsam. Selbstständige kennen das Phänomen am besten.
Zum Glück bietet eine Stadt wie Münster viele andere Orte, an denen es sich Arbeiten und Lernen lässt. Die folgenden Tabelle fasst meine Erfahrungen aus der letzten Zeit zusammen. Grundvoraussetzung waren eine angenehme Athmosphäre, der freie Zugang möglichst lange am Tag, Internet-Zugang und der Genuss von Koffein in Getränkeform.
Universitäts- und Landesbibliothek (ULB)![]() CC BY-NC von flickr user plaetzchen |
+ Stillarbeit oder netter Café-Bereich + Immer offen (8-24h) + Zugang zum Weltwissen vor Ort - Nur Automatenverpflegung, kein Kaffee im Einzelarbeitsraum erlaubt! - Netzzugang für Nicht-WWU-Studis ist schwierig |
| Café Gasolin | + Gemütlich + Super Kaffee und günstig + Leckerer Kuchen + Tolle Musik - Laute Musik |
| SpecOps | + Super gemütlich + Wechselnde Ausstellungen mit junger Kunst + Kicker und Tischtennis für kreative Pausen + Club-Mate & Hermann-Brause - Zeitfenster: Erst ab 2 auf, Abends Parties |
| Teilchen & Beschleuniger
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+ Super super gemütlich + Leckerer Kaffee von Roestbar + Viele verschiedene Kaffeespezialitäten + Club-Mate & Fritz-Kola/-Limo - Bagels haben ihren Preis |
Und sonst? Natürlich gibt es auch noch andere Cafés mit kostenlosem WLan, wie z.B. die Filialen von Floyd’s und Starbucks. Am Kreativ-Kai bietet der Hot Jazz Club und ein T-Mobile HotSpot (Kostenfrei nur mit WLan-Flatrate, wie z.B. in den iPhone-Tarifen) Konnektivität. Interessant ist auch die Coworking Münster-Initiative, die zurzeit ein flexibles Büro in Münster startet. Zum Coden in netter Gesellschaft hat auch der Münsteraner Hackerspace warpzone immer einen Platz auf dem Sofa frei.
Natürlich hängt es von den persönlichen Bedürfnissen ab, wo man am produktivsten ist, vor allem von der Empfindlichkeit gegenüber ablenkenden Geräuschquellen. Mir und meiner Effektivität tut der Ortswechsel ab und zu gut. Für’s Arbeiten für meinen Arbeitgeber ist und bleibt das HomeOffice. Nur hier gibt’s den wirklich ergonomischen Schreibtisch, Bildschirm und die Möglichkeit ungestört zu telefonieren. Auch für die selbstständige Arbeit bleibt es der Dreh- und Angelpunkt, denn hier ist der Kaffee und die Club Mate noch am günstigsten
.
(* Korrekterweise müsste es “Great Place for Working” heißen; dann wäre aber die Anspielung futsch.)





Ich liebe auch das “Bar Celona” in der Innenstadt – Gibt nen kostenlosen Hot-Spot und ist trotz der zentralen Lage günstig.
Stimmt, da sitzt es sich auch sehr nett!