Kurznotiz zu Google Instant

Das große G macht’s mal wieder: Der nebenstehende Cartoon verdeutlicht ganz gut, was gute Software von wirklich nützlicher unterscheidet. Wer glaubt, dass die Einfachheit der berühmten Suchmaschinen-Startseite das höchste Maß der Dinge ist, wird durch das neue Google Instant eines Besseren belehrt. Die Funktion führt bereits während der Eingabe Suchanfragen im Hintergrund durch und zeigt vorläufige Ergebnisse.

Die konsequente Weiterentwicklung der Suchwort-Vorschlagsliste macht somit quasi den Suchbutton überflüssig und reduziert die Anzahl der nötigen GUI-Elemente auf 1. Glaubt man seinem Erfinder, so soll das Feature jede Sekunde 11 Stunden Zeit einsparen, geht man von 2 bis 5 Sekunden Verbesserung pro Anfrage aus.

Die Kombination aus einer Oberfläche, die stets den nächsten Schritt des Benutzers zu erraten versucht und wohl einigen Stunden an Optimierungsarbeit auf Backend- und Transportebene taugt wohl als Vorzeigebeispiel für gutes Usability Engineerings: Den Nutzer interessiert nicht, wie etwas gemacht wird, sondern dass es funktioniert.

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2 Antworten auf Kurznotiz zu Google Instant

  1. Daniel P. sagt:

    Ich finde Google Instant total nervig. Meiner Meinung nach ein Tool für Leute, die nicht wirklich wissen was sie suchen…

    • kaeff sagt:

      Hi Daniel,

      ich kann verstehen, dass es auch verwirrend sein kann, wenn unter der Suchbox dauernd während dem Tippen neue Suchergebnisse erscheinen. Aber mit der Google-Suche arbeiten ja nicht nur Experten, die routiniert das eingeben, was sie auch suchen, sondern auch ungeübte Anwender, die nicht genau wissen, was sie eingeben müssen um ihr gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Hier soll Instant ihnen durch die direkte Einbledung von Ergebnissen helfen, ihre Suche direkt während der Eingabe zu verfeinern. Wen es irritiert, der kann es schließlich immer noch deaktivieren. Technisch faszinierend ist das Feature allemal.

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